Wir müssen endlich damit aufhören, möglichst viele Follower zu sammeln.

Der Klassiker: Der CEO hat der Marketingabteilung wieder mal eine klare Zielsetzung gegeben: Doppelt so viele Likes auf Facebook wie der Hauptkonkurrent. Der Druck ist hoch, hohe Kennzahlen zu liefern, die - beim allem Respekt - eigentlich völlig überschätzt sind.

Natürlich willst du viele Likes und Follower.

Eigentlich sollte dieser Beitrag ein alter Hut sein, doch ertappe ich mich selber immer wieder im Sammelfieber. Das ‘Mehr ist besser’-Prinzip ist schwierig aus dem Kopf zu kriegen, ebenso der Sammlerinstinkt. Likes und Follower sind easy Kennzahlen und Leute folgen dir auch eher, wenn du bereits viele Follower hast. Du kannst schon Follower kaufen, oder jedes Katzenbild liken und mit ‘folge meiner Seite’ kommentieren. Doch bringt euch das nichts, oder ihr werdet von Facebook / Twitter sogar dafür abgestraft, denn die meisten deiner Follower werden fernab deiner Zielgruppe sein. Oder sogar Bots. Und Relevanz ist Key. Qualität vor Quantität gilt auch hier.

Qualität-vor-Quantität.

Qualität vor Quantität.

Qualität vor Quantität. Dreimal wiederholt, jetzt sollte der Spruch sitzen. Falls nicht, kannst du ihn hier als Screensaver herunterladen. Die Mehrheit der Social Media-User sind relativ passiv. Das heisst, sie konsumieren und beobachten. Nur eine kleine Minderheit ist wirklich aktiv, vernetzt, hat eine Gefolgschaft und interagiert regelmässig online mit Marken und Individuen. Damit eure Gefolgschaft wirklich wertvoll ist, muss sie mit eurer Marke kommunizieren, euren Content teilen, und Angebote wahrnehmen. Was nützen euch 10’000 Follower, wenn niemand eure Call-to-Actions wahrnimmt und euer Webseitentraffic stagniert?

Neue Messwerte müssen her.

Eine Community aufzubauen, die auch wirklich einen Wert schafft - sei das Umsatzsteigerung, verbesserten Kundenkontakt oder Markenbindung - ist nicht einfach. Das Schlüsselprinzip: Regelmässig kreativen, einzigartigen und für eure Zielgruppe interessanten Content zu veröffentlichen. Ist es unmöglich euren Return-on-Investment (ROI) zu messen, solltest du deinem Chef nahelegen, statt Likes & Follower die folgenden Kennzahlen als Erfolgsindikator eurer Social Media-Aktivitäten in Betracht zu ziehen:

  • Reach: Wie viele Leute hat euer Post erreicht?
  • Click-through-Rate (CTR): Wie viele Leute, die euren Post gesehen haben, haben ihn angeklickt?
  • Conversions: Wie viele der Leute, die euren Post gesehen haben, wurden anschliessend zu Leads oder sogar Kunden?
  • Für Brand Awareness: Brand Mentions, Branded Search, Link Referrals

Wie du euren Reach erhöhst

Was auf der Timeline eurer Follower landet, unterliegt den sagenumwobenen Algorithmen von Facebook (und Twitter). Seit der Einführung von Facebook Ads mussten viele Community Manager feststellen, dass die Reichweite ihrer organischen Posts kleiner wurde. Die Gerüchteküche brodelte, doch ob Facebook Ads wirklich die organische Reichweite beeinflussen, ist nachwievor ein offenes Fragezeichen. Fakt ist: An erster Stelle steht für Facebook Relevanz für seine User. Und die messen sie an der Interaktion eurer Gemeinschaft mit eurem Content.

Mit Social Media Advertising, wenn richtig eingesetzt, kannst du den Reach eures Contents beträchtlich erhöhen. Nicht nur gegenüber euren Followern. Auch um eine genau definierte Zielgruppe ansprechen, deren demografisches, geografisches oder Nutzungsverhaltens-Profil indiziert, dass sie mit höchster Wahrscheinlichkeit an eurem Content interessiert sein werden. Denn dein Brand braucht keine belieibige, digitale Gefolgschaft. Ihr braucht qualitative Follower, die euch helfen, eine Community rund um euren Brand zu kreieren und ihren Platz in der Wertschöpfungskette einnehmen.

Easy Social Media Advertising

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