Häufig gestellte Fragen zu HubSpot und Inbound Marketing

Was ist HubSpot?

HubSpot ist eines der meist genutzten Inbound Marketing und Sales Tools mit insgesamt über 55’000 Kunden weltweit. Damit können die Anforderungen der digitalisierten Welt in den Bereichen Marketing, Sales und Services abgedeckt werden. In den letzten Jahren hat sich der Kaufprozess massiv verändert und sich immer mehr ins Web verlagert. Einerseits informieren sich beispielsweise potentielle Kunden online über Produkte und mögliche Alternativen und andererseits wird der Kauf an sich ebenfalls vermehrt online abgewickelt. Mit einem Tool wie HubSpot kann dieser Prozess anhand eines Sales Funnels sichtbar gemacht werden und die Customer Journey abgebildet wie auch getrackt werden.

Was macht HubSpot?

HubSpot bietet eine All-in-One Plattform, die von Chat Funktion, E-Mail Marketing, Sales Automationen bis zu detaillierten Analysen alles bietet. Die Software ist modular aufgebaut und unterstützt Marketing, Sales und Services mit automatisierten Workflows in ihrer Arbeit. Das Herzstück dabei ist das kostenlose CRM, in dem alle Daten gespeichert werden.

Wie funktioniert HubSpot?

HubSpot ist ein Tool, das auf der Inbound Methodik basiert. Dies stellt eine Methode dar, um Leads zu generieren, Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen und den Interessenten eine Problemlösung zu bieten. So kann potenziellen Kunden entlang der Customer Journey ein Mehrwert geboten werden, was letztlich auch das Vertrauen stärkt und zu nachhaltigen Beziehungen führt. Während dieses Bestrebens werden die drei Bereiche Marketing, Sales und Services miteinander verbunden. Im Marketing werden die Leads generiert und mit hilfreichen, relevanten Content versorgt. Wenn die einzelnen Leads nun für ein konkretes Angebot empfänglich sind, ist das Sales Team an der Reihe. Nach dem Kauf wird der Kontakt an Services abgegeben. So wird die gesamte Customer Journey transparent dargestellt und alle gesammelten Daten werden weitergegeben.

Wie viel kostet HubSpot?

Das Pricing Modell von HubSpot ist modular aufgebaut. Die kostenlose Version beinhaltet dabei das CRM, welches das Herzstück von HubSpot bildet und einige weitere Funktionen wie E-Mail Marketing. Die drei Hubs Marketing, Sales and Services sind zudem in drei Abstufungen verfügbar. Am Beispiel des Marketing Hubs würde dies wie folgt aussehen:

  • Starter (ab 46 Euro pro Monat)
  • Professional (ab 740 Euro pro Monat)
  • Enterprise (ab 2’944 Euro pro Monat)

Je nach gewählter Stufe sind andere Funktionen verfügbar. Wenn alle drei Hubs in der Professional oder Enterprise Version gekauft werden, wird ein Rabatt von 25% angerechnet. Zum Preiskalkulator von HubSpot.

HubSpot verfügt über einen Marketplace mit einer grossen Anzahl an Applikationen. Somit können bestehende Tools ohne grosse Zusatzkosten mit HubSpot verknüpft werden.

Wie geht es weiter?

Wollen Sie mehr über HubSpot erfahren? Dann buchen Sie einen unverbindlichen Showcase und wir zeigen Ihnen den Nutzen und die Vorgehensweise von HubSpot. Falls Sie bereits ein bestehender HubSpot Kunde sind, können wir uns über mögliche Optimierungen und Veränderungen unterhalten.

Was ist Inbound Marketing?

Inbound Marketing basiert auf dem Sales Funnel, mit dem die Customer Journey eines Leads bis zum Kunden abgebildet wird. Dabei werden vier Phasen durchlaufen: Attract, Convert, Close, Delight. Im Folgenden werden diese kurz näher erläutert.

Attract

Zuerst geht es darum, Interessenten auf die Webseite zu bringen. Dabei spielt wertvoller und relevanter Inhalt eine wichtige Rolle, der auf den Kanälen verbreitet wird, in denen sich die Zielgruppe bewegt.

Convert

Geben Sie den Webseitenbesuchern die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Dies können Live-Chats, Formulare, Downloads und Demos sein. So können Informationen über die Leads gesammelt und im CRM gespeichert werden. Letztere können dann dafür genutzt werden, um den Lead weitere Inhalte zur Verfügung zu stellen, welche sie im Kaufprozess unterstützen.

Close

In diesem Schritt werden Leads zu Kunden gemacht. Dabei ist der richtige Zeitpunkt für ein konkretes Angebot entscheidend.

Delight

Zufriedene Kunden sind für Unternehmen von unschätzbarem Wert, denn sie empfehlen Produkte weiter. Kümmern Sie sich also aktiv um sie.

Mit einer auf Marketing, Sales und Services abgestimmten Strategie und dem richtigen Tool an der Seite, kann der Inbound Prozess somit noch effektiver gestaltet werden.

Welche Marketing-Strategie ist in Zukunft erfolgreich? Outbound oder Inbound?

Während Outbound Marketing eher den konventionellen Push-Ansatz verfolgt, steht beim Inbound Marketing der Kunde im Mittelpunkt. Diesem soll dabei geholfen werden, eine Lösung seines Problems zu finden. Dabei drängt sich der Anbieter nicht als Verkäufer auf, sondern bietet wertvollen Content und zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten. Somit kann das Marketingbudget vielfach smarter und effizienter eingesetzt werden als im klassischen Marketing – oder eben Outbound Marketing.

Wie funktioniert Outbound Marketing?

Bei Outbound Marketing handelt es sich um den traditionellen Push-Ansatz. Genutzte Kanäle sind Kaltakquise, Print-Anzeigen, Fernsehwerbung, Massensendungen und Messen. Es sollen also möglichst viele Personen erreicht werden. Im Inbound Marketing hingegen wird darauf gesetzt, von den Kunden gefunden zu werden. Dabei wird relevanter Content zur Verfügung gestellt und so die interessierten Personen angezogen. Durch den geringen Streuverlust ist Inbound Marketing vielfach effektiver als der klassische Ansatz.

Ist Inbound Marketing dem Outbound Marketing überlegen?

Inbound- und Outbound Marketing sind zwei gegensätzliche Konzepte. Im Outbound Marketing versucht das Unternehmen, mögliche Kunden durch Push-Aktivitäten zu finden. Im Inbound Marketing versucht das Unternehmen aber möglichst interessante Inhalte zur Verfügung zu stellen und von Interessenten gefunden werden. Das Marketing wird auf weniger, aber dafür aussichtsreiche Leads konzentriert, welchen aber so mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.